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Friedensfahrt 1989

Zu Besuch auf der Westerplatte

„50 Jahre, nachdem die „Schleswig-Holstein“ den Zweiten Weltkrieg eingeleitet hatte, unternahmen 38 Schleswig-Holsteiner auf Initiative der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Kiel eine Friedensfahrt nach Polen. In diesen Tagen, so die Idee, sollte der Name Schleswig-Holstein nicht nur mit der unrühmlichen Rolle verbunden sein die er damals gespielt hatte. In Kiels Partnerstadt Gdynia übergab die Gruppe Medikamente und überbrachte dem Stadtpräsidenten die Grüße Björn Engholms; auf der Danziger Westerplatte legten sie im Gedenken an den deutschen Überfall einen Kranz nieder.“ (so Ulrike Dotzer in den Kieler Nachrichten vom 7. September 1989)

Ministerpräsident Björn Engholm hatte 10 000 DM für dringend benötigte Medikamente zur Verfügung gestellt, und die Bürger aller Altersgruppen und politischen Richtungen zeigten als Ehrengäste der Stadt Gdynia bei der zentralen Feierstunde am 1. September 1989 auf der Westerplatte, dass Schleswig-Holstein gutnachbarliche Verbindung zum polnischen Volk gefunden hat.

Westerplatte 1989

Eine schleswig-holsteinische Gruppe mit polnischen Freunden bei der Feier anlässlich des 50. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen auf der Westerplatte. (2. v. l. der damalige Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Kiel, Roland Reche)

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